Allen Parteien in Wien ist es ein Anliegen, dass Wien sicherer wird, oder gar die sicherste Stadt der Welt. Ist ja nichts böses, aber als zentrales Wahlkampfthema - geh bitte! Wien ist nicht Kabul oder Bagdad. In diesem Zusammenhang ereichte in letzter Zeit der Begriff des "subjektiven Sicherheitsempfindens" lokale Berühmtheit. Im Burgendland etwa sorgen patroullierende Soldaten dafür, dass das "subjektive Sicherheitsbedürfnis" sehr hoch ist. In einer Gegend in der eh nie was passiert, erstaunlich. Darüber sollte man mal nachdenken. Nichts ist blöd genug, dass es nicht auch Eingang in den Wiener Wahlkampf finden könnte. Wer die Idee mit den Militärpatrouillen hatte, hab ich Gott sei Dank vergessen.
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