Montag, 19. September 2011

Gedankensprünge

Der Österreichische Rundfunk bietet die „Große Chance“. Unter anderen einem 68 jährigen Mundharmonikaspieler der das „Horst-Wessel-Lied“ zum Besten gab. Zuletzt on air in der Reichswochenschau 1945. Ein großes Talent im Fettnäpfchensteigen besitzt auch Maria shortly Fekter. Wer die Diskussion um eine Vermögenssteuer mit den Gräueltaten der Nazis in Verbindung bringt muss schon mit einer sehr eigenwilligen Phantasie ausgestattet sein. Aber immerhin, sie entschuldigte sich without von delay. War halt das Mundwerk wieder mal schneller als das Gehirn. Prompt attestierte die Krone Maria Fekter eine „erfrischende Art, die sie bei europäischen Journalisten sehr beliebt mache“. HA! Apropos Vermögen. Im August diesen Jahres zogen die Nichtvermögenden durch Großbritanniens Straßen und zelebrierten ihre Spielart des Kapitalismus’. James Cameron sprach von einem moralischem Kollaps und purer Kriminalität von Teilen der Bevölkerung. Als sich zwei Jahre vorher sein Millionenschwerer Parteikollege George Gideon Oliver Osborne 400 Pfund Taxirechnung aus dem Staatssäckel refundieren ließ, war die moralische Welt noch in Ordnung. Die Kleinkapitalisten dünsten mittlerweile im Gefängnis, George Gideon Oliver ist Schatzkanzler.

Eigentlich wollte ich jetzt zu einer große Kapitalismuskritik ansetzen, aber dieses Unterfangen muss warten, weil auf mich eine warme Suppe wartet. Ich werde es nachholen, die ersten Worte werden lauten: Der Kapitalismus nähert sich unaufhaltsam seinem Ende…

Sonntag, 21. August 2011

Aloe Blacc, Super 8 und ein Schweizer Tatort

"I need a dollar" ist immer noch meine Sommersummnummer. Daran konnte auch der Auftritt von Herrn Blacc in der Poolbar nichts ändern. Schreibe ich über Soul, könnte ich genau so gut über Aquaristik schreiben, von Beidem hab ich nämlich keine Anhnung. Muss ich nicht, denke ich, Soul zielt nicht auf meinen Kopf sondern auf die Regionen südlich des Bauchnabels. Und da hab ich mir etwas mehr Nachdruck von der Bühne erwartet. Die ersten zwei Drittel des Konzerts sehnte ich mich nach dem ledernen Ohrensessel aus der Kaffeehauskette meiner Wahl und einem guten Buch, einer Pfeife und Pantoffeln. Nein so schlimm wars auch wieder nicht. Am Ende wurde schon noch Geschwindigkeit aufgenommen, und auch meine Hüften begannen zu zittern.

Nächste Station, Sommerblogbuster. Das ist nie verkehrt, man kalkuliert die Enttäuschung von vornherein mit ein und wird dann positiv überrascht. Das Feuilleton ging ja förmlich über mit Referenzynalysen. Für jemanden, dessen erste bewußte Erinnerung ans Kino "E.T." ist, mehr als verständlich. Aber "Super 8" ist viel mehr als eine Reminiszenz an das gute alte Kino der 70er. Der Film ist Unterhaltungskino der besten Art, keine sinnlose Materialschlacht, aber handwerklich perfekt ausgeführte Actionszenen. Vorbildlich der Zugcrash! Davor die schönsten Szenen des Films. Die Jugendlichen bereiten die große Abschiedsszene ihres Super 8 Zombiefilms vor. Romantik macht sich breit. Plötzlich kommt der Zug und Hektik bricht aus, danach das Inferno, großartig. Die Helden des Films sind symphatisch wie schon lange keine Jugendlichen mehr auf der Leinwand. Schauspielerisch sowieso eine Augenweide. Die Spannung steigt analog zum Mut der Jugendlichen, und mit einem Happyend, inden der Außerirdische nach Hause fliegt, und das Militär dumm aus der Wäsche schaut, kann ich auch gut leben. Insofern doch wieder eine Reminiszenz.

Letzten Sonntag kam der Tatort nach 9 Jahren mal wieder aus der Schweiz. Verstärkt mit einer CSI-Ermittlerin, die einen schauspielerischen Offenbarungseid leistete, ging es auf Entführerjagd. Nach 80 Minuten hanebüchener Handlung war doch die Ehefrau die Schuldige. Erwähnenswert nur die Anbahnung eines Beischlafs zwischen Kommissar und Austauschermittlerin. Das hat man in Softpornos der 70er nicht weiter an den Haaren herbeigezogen. Der Akt selbst fiel der Schere der Kulturchefin des Schweizer Fernsehens zum Opfer. In Anbetracht der schauspielerischen Leistung von Frau Milos, dafür ein herzliches Dankeschön. Potential nach oben ist vorhanden. 

Donnerstag, 4. August 2011

Get it late but get it

Möchte man so manchem Medienmenschen ins Ohr flüstern oder besser noch ins Gesicht schreien. Warum? In Norwegen ermordet Anders Behring Breivik 77 Menschen und verfasste ein 1500 Seiten starkes Manifest indem er seine mutmaßlichen Gründe darlegt. Noch bevor die Leichen kalt waren begann ein unglaublicher Reigen an Spekulationen und Mutmaßungen. „Al Quaida, alles andere wäre Spekulation“ hieß es in einer deutschen Satiresendung einmal. Doch die Satire ist war geworden. Mit der Sexualität soll die Familie Breivik offensichtlich Probleme gehabt haben. "Vielleicht", so orakelt die Bild, war das die "Triebfeder seiner Wahnsinnstat". Andere Beispiele führt Stefan Niggemeier in seinem Artikel für die FAZ „Wer solche Experten kennt, braucht keine Laien“ an. In den Redaktionen wurde der Täter zum Islamisten, Dschihadisten, Terroristen und weiß Gott noch alles erklärt, bevor auch nur irgendein Faktum auf dem Tisch lag. Eine Schrecksekunde später war er dann fundamentaler Christ, Antiislamist, Freimaurer, Templer und besonders originell Mossad Agent. Gut, die letzten drei hab ich diversen Verschwörungstheorien entliehen, aber Expertenmeinungen lassen sich oft nicht mehr klar davon unterscheiden. Antiterrorexperten kommentierten bereits wo es noch nichts zu kommentieren gab. Vielleicht ist es ja bald soweit, dass der Kommentar vor dem Ereignis kommt. (übrigens Marshall McLuhan wäre vor kurzem 100 geworden – vielleicht ganz angebracht ihn mal zu lesen)

Mittlerweile sind zwei Wochen vergangen und die Berichterstattung entwickelte sich in zwei Richtungen. Manche stellen sich die Frage, wie das Böse in die Welt kommt und wie man zu so einer Tat fähig sein kann. Philosophen und Psychologen geben die passenden Antworten. Kurz gesagt, es ist da und wird auch nicht verschwinden. Die andere Richtung beschäftigt sich mit Breiviks politischem Background und wirbelt gleich etwas mehr Staub auf. Sogar die FPÖ schließt im Schnellschuss einen geistigen Weggefährten des Norwegers aus. Ich bin immer noch der Meinung, dass im Vergleich zu der pathologischen Dimension dieses Anschlags die politische auf ein unerhebliches Maß sinkt. Aber interessant ist es schon, wie bekannt einem die Diktion und Thesen des Attentäters vorkommen. Die man vielleicht sogar schon selbst an den Stammtischen dieses Landes gehört hat. Mahnungen vor der drohenden Islamisierung, ausgesprochen von Mündern voller Schnitzel und Bier. Vielleicht bewirkt es ja etwas in den Köpfen der Wirtshaussprecher, wenn sie merken, dass ein verrückter Attentäter die gleichen Worte benutzt wie sie selber. Oder lautet die Reaktion darauf nur „alles war net falsch was der gsagt hat“.

Dann stellt sich die Frage die Misik hier gestellt hat. Interessant darüber nachzudenken, finde ich.

Montag, 1. August 2011

you will get well soon...

...lange hat es nicht gedauert bis es so weit war. Vorgestern in der Poolbar. Kommando Elefant eröffnete den Abend mit geschlagerten Melancholiepop der wirklich schönen Art und Attwenger beendeten den Konzertabend gewohnt dynamisch mit kaklakariada. Da Attwenger gut zu hören aber schlecht zu verstehen waren, hier die Lyrics für meine Vorarlberger Freundinnen ;-)

Dazwischen sorgte Konstantin Gropper und seine Band Get Well Soon für Gänsehaut. Der angry young man war äußerst gut gelaunt, und als wäre uns das nicht selbst auch aufgefallen, betonte er, dass die Band sehr viel Spass auf der Bühne hat. Vielleicht, weil sie 2011 nur fünf Konzerte spielen und überhaupt nur zwei in der Originalbesetzung. Ein großer Abend voll trauriger Texte, oh the fire lost it's warmth and it seems we'll freeze to death we'll hold each other then when it's time, time to lose it all cause then we are free, stimmgewaltig vorgetragen von Gropper, seiner Schwester an der Violine und einer Band in Spiellaune.

Rest now! Weary head, you will get well soon.


Es geht weiter

"Nicht einschlafen, nicht du auch noch einschlafen!" sag ich zu meinem Blog und er hört mir zu. Die Einträge waren im letzten Jahr etwas sporadisch, zugegeben. Manche einfach nur von hier kopiert. Das ändert sich ab heute wieder. Regelmäßig werde ich ab jetzt wieder meine Kommentare zu Politik, Kultur, Medien und was mich sonst noch so bewegt abgeben. Über Leser, Kommentatoren und Diskutanten freu ich mich mehr als ich je zugeben würde ;-)


Freitag, 22. April 2011

Nepali sind keine Vorarlberger

Kuerzlich feierten wir unser fuenftes Neujahr in diesem Jahr. Unseres, das Nepalische, das Tibetische, das Thailaendische und jetzt das Laotische. Auch in Laos enkamen wir den Armeen der Feiernden, die mit Wasserpistolen aufeinander Jagd machten. Die Lage hat sich mittlerweile deutlich entspannt und ich kann in Ruhe einen laotischen Kaffee an der Strasse im wunderschoenen Luang Prabang trinken. Wir schreiben uebrigens das Jahr 2554. Eigentlich soll es aber in diesem Eintrag nochmal um Nepal gehen, und daraum, was uns in den knapp 4 Monaten dort so fasziniert hat.
Der Jahreswechsel in Nepal brachte uebrigens das Jahr 2068 in Gang. 2066 wurde ausgelassen, um endlich die Schaltjahre auszugleichen, die der nepalische Kalender nicht kennt. Ob dies Einfluss auf das Pensionsantrittsalter hat weiss ich nicht. Da eine staatliche Rente aber die Ausnahme und nicht die Regel ist, und zum Leben ohnehin nicht reicht, ist das auch egal. Militaerangehoerige bekommen eine Rente. Vielleicht ist das ein Grund warum die tausenden Maoistenkaempfer in die regulaere Armee uebernommen werden wollen. Regierungsverhandlungen, solche gibt es haeufig, scheitern unter anderem oft daran. Ebenso die Einigung auf eine nepalische Verfassung. Der vorgesehene Termin fuer die Fertigstellung ist irgendwann in diesen Tagen, ausser man einigte sich ueber eine weitere Verschiebung um ein Jahr.

Kleiner Exkurs in die nepalische Zeitgeschichte

2001 lief der designierte Thronfolger Dipendra Amok und toetete den vom Volk geliebten Koenig Birendra samt den Grossteil seiner Familie. Nepal versank in aufrichtiger Trauer um sein geliebtes Staatsoberhaupt. Von Drogen bis zur CIA wurde allem moeglichen und unmoeglichen die Schuld an dem Unglueck gegeben, restlos geklaert wurde die Sache nie. Der Nachfolger des Koenigs, sein Bruder Gyanendra, kam nie ueber die Beliebtheitswerte von Blasenkatarrh hinaus. Vielleicht mit ein Grund, warum er 2005 die aktuelle unfaehige Regierung aufloeste und sich zum absoluten Herrscher machte. Vornehmlicher Grund war, dass die Regierung in der Bekaempfung der maoistischen Rebellen genauso erfolgreich war wie Gyanendra beliebt. 2006 wurde die absolutischtische Periode von den Maoisten beendet. Sie entschieden den seit 1996 schwelenden Buergerkrieg fuer sich und schickten den Koenig ins Exil. Prachandra, der Maoistenfuehrer, dessen Unterstuetzung vor allem aus der verarmten Landbevoelkerung kommt, setzte sich an seine Stelle und fuehrte die Demokratie ein. Ein Spiel dessen Spielregeln niemand kannte.

Diesem Februar einigte man sich mal wieder auf eine neue Regierung. Auch diese wird in erster Linie wieder korrupt sein. Fuer die arme Landbevoelkerung wird sich nichts aendern, sie wird arm bleiben. Fuer die Touristen auch nicht, moeglilcherweise streichen ihre Permitts jetzt andere ein.
Nepal ist ein Tummelplatz fuer Hilfsorganisationen. Von der UNO (gut, die ist dieses Jahr abgezogen) bis zur Hunderettung ist alles vertreten. Manchmal hatte ich den Eindruck, der "Nepali" kann darueber nur den Kopf schuetteln wobei ihm ueberall geholfen wird. Den "Nepali" gibt es gar nicht, es gibt den Newari, den Tamang, den Sherpa und noch eine gute handvoll anderer Volksgruppen, die friedlich miteinander leben. Den "Nepali" haben Sandra und ich erfunden, um ihnen Eigenschaften oder Verhaltensweisen zuzuschreiben, die wir fuer nicht alltaeglich halten. "Nepali style" nannten wir das dann. Wenn sich der Manager des Guesthouses auf ein Gespraech zu dir sitzt und mittendrin unvermittelt beginnt sich die Zehennaegel zu knipsen, ist das "Nepali style". Oder wenn 8 einzelne Socken aus der Waesche retourkommen, waehrend die 8 Komplementaersocken fuer immer verschwunden bleiben. Ganz untypisch vorarlbergerisch ist auch, wenn es laut Hotel ab 7 Uhr Fruehstueck gibt, man um 7 Uhr 15 den stockdunklen Speisesaal betritt, um 7 Uhr 25 den Koch aus dem Tiefschlaf holt, dieser ein "Morning" murmelt und erstmal in Ruhe einkaufen geht. Manchmal aergerten wir uns ueber solche Dinge, jetzt schmunzeln wir darueber und bald werden wir sie vermissen.
Nepal ist eine riesige Baustelle, eingeklemmt zwischen China und Indien, zwei Laendern, denen es nicht gewachsen ist und deren Begehrlichkeiten nicht gutes fuer Nepal verheissen. Indien finanzierte Nepal grosse Wasserkraftwerke an den zahlreichen Fluessen, die aus dem Himalaya stroemen. Im Gegenzug bekommt es guenstig ein grosses Kontingent Strom geliefert. Nepal leidet im Winter an Wassermangel und hat oft nur 10 Stunden am Tag Strom. China baut gerade eine Strasse durch den Himalaya nach Kathmandu. Vermutlich nicht aus Naechstenliebe. Nepalische Guides beginnen bereits Chinesisch zu lernen, und der ohnhin nicht sanfte Tourismus wird nochmal explodieren. Nepals Zukunft dadurch nicht rosiger.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Indien, was in Erinnerung geblieben ist.

Der Versuch, die fuenf Wochen Indien zu beschreiben, den Eindruecken und Emotionen auch nur annaehernd gerecht zu werden, kann nur scheitern. Das Grossartige und das Abscheuliche vereint in ein und demselben Ding. Das Schoene und das Haessliche gesehen im makellosen Gesicht eines bettelnden Kindes aus dessem Hinterkopf eine honigmelonengrosse Verformung wuchs. Ein Bild, das ich nicht vergessen werde. Den Widerspruechlichkeiten und Gegensaetzlichkeiten, die dieses Land kennzeichnen, ist sprachlich nicht beizukommen. 

Was in Erinnerung bleiben wird, ist das grunzende Geraeusch, des aus den letzten Verzweigungen der Bronchien Hervorholens des Schleims, gefolgt vom lauten Ausspucken desselbens. Gelbe Geschosse, die die indische Luft durchschneiden. An das andauernde Gehupe, Gekllingle und Geschrei gewoehnt man sich deswegen nicht, weil in unregelmaessigen Abstaenden ein besonders lautes Gehupe, Geklingle und Geschrei dem bereits aufs aeusserste angespanntem Trommelfell noch einmal einen heftigen Tritt versetzt. In den grossen Staedten (kleine gibt es eh nicht) dominiert der Geruch von Abfall und Vaekalien, die von den herumstreunenden Hunden und Kuehen gefressen werden. Die Duefte nach exotischen Gewuerzen und Raeucherstaebchen duefrten irgendwann im letzten Jahrhundert verraucht sein.

Wir verbrachten ueber 50 Stunden in Schlafabteilen der indischen Eisenbahn. Dass es in Indien als unhoeflich gilt, jemandem die Fuesse entgegen zu strecken, muss den Phantasien westlicher Reisefuehrerschreiber entsprungen sein. Noch nie wanderten so viele nackte Fuesse durch mein Gesichtsfeld, die wenigsten davon waren sauber. Das staendige Geschmatze, Geruelpse, Gespucke und Geschnarche, die staendigen Beruehrungen, das Gedraenge, das komplette Fehlen eines Gefuehls fuer Distanz zerrten manchmal sehr an unseren Nerven.

Aber die Zuege fahren, pulsierenden Stroemen gleich, entlang der Lebensadern die den Subkontinent durchziehen. Nie puenktlich aber oft rechtzeitig. Kinder sieht man nicht nur betteln, viel mehr sieht man in grauen Roecken oder Hosen mit weinroten Pullundern und Buechern unter dem Arm. Uniformierte Schulkinder, zu hunderten, die das Bild ganzer Strassenzuege praegen. Ein Drittel aller Inder ist unter 16, fuer uns Europaeer ein ganz ungewohntes Bild.

Was vor allem bleibt, ist die staendig sich aufdraengende Frage, wie kann das alles funktionieren. Was haelt dieses Rad am Laufen? Die typische Antwort auf die Frage, ob etwas moeglich sei, oder ob dies oder das zu bekommen waere, lautet in Indien immer "Why not?"

In Darjeeliing kam mir der Roman "Das Gleichgewicht der Welt" von Rohinton Mistry in die Finger. Ich konnte ihn nicht mehr weglegen bis ich die knapp 800 Seiten gelesen hatte. Ich sah  Indien in seiner ganzen Schoenheit und Haesslichkeit deutlich vor mir. Alles was im Roman beschrieben wird, halte ich fuer moeglich und der Realitaet entsprechend.